Grundlage


Der Sägen- bzw. Messerrichter

» Sägenrichter:
Bis Ende der 1960er Jahre, war der Beruf des Sägenrichter´s ein eigenständiger Lehrberuf, den es in einer Lehrzeit von drei Lehrjahren zu erlernen galt. Heute gibt es diesen Beruf nicht mehr als Lehrberuf. Eine moderne Art dieses Berufstandes nennt sich Teilezurichter, was mit der Kunst des Sägenrichtens nicht mehr viel zu tun hat.

» Spezifikation:
Da Firmen sich zumeist auf eine Variante der Produktion spezialisiert haben, wird in einer Firma Kreissägen hergestellt und in anderen Firmen produziert man Gattersägen und andere Arten von Sägen.

» Messerrichter:
Unter den Messerrrichtern gibt es auch eine Breite an Richtmöglichkeiten, da die Palette der verschiedenen Messer enorm ist und viele Firmen sich auf eine Sorte spezialisiert haben. Für die verschiedenen Messersorten bedarf es auch verschiedene Arten diese Messer zu richten, um ihren Planlauf und die Standfestigkeit zu gewährleisten.

» IHK:
Der Industrie und Handelskammer darf es wohl zu verdanken sein, das der Beruf des Sägen- und Messerrichter heute bedroht ist. Durch die Zusammenlegung zum Teilezurichter, wurden keine "Richter" mehr ausgebildet und die Firmen sahen sich gezwungen, intern ihre Sägen- bzw. Messerrichter anzulernen.

In den 1990er Jahren wurde zum ersten mal der Mangel an Sägenrichtern erkannt und die IHK hat zusammen mit den Arbeitsämtern im Bergischen Land versucht, wieder junge "Sägenrichter" auszubilden. Auch ich war einer dieser Auszubildenen die den ersten Kurs erfolgreich abgeschlossen hatten. Von anfänglich über 30 Schülern, hatten es gerade einmal 13 Mann geschafft, diesen körperlich schweren Beruf zu erlernen. In den drei Praktiken, die zu dieser Ausbildung gehörten, hatte ich das Glück, in drei verschiedenen Firmen zu lernen und habe somit auch fast alle Arten von Sägen und Messern gerichtet.

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